Antje Weithaas

Viel Lob für Antje Weithaas und die Camerata Bern

Beim Konzert mit der Camerata Bern gab die Geigerin Antje Weithaas einen kleinen Vorgeschmack auf die bald erscheinende Tschaikowsky-CD, für die unter anderem das Violinkonzert eingespielt wird und erntete für die Darbietung beim Konzert viel Lob. „Geigerin Antje Weithaas spielt ihr Instrument mit atemraubender Sicherheit. So, als wärs eine Verlängerung ihres Körpers, der in ihrem Spiel wie ein Echoraum wirkt. Zusammen mit Konzertmeisterin Meesun Hong Coleman führt Weithaas durch das mit virtuosen Kadenzen gespickte Werk und findet in der poetischen «Canzonetta» (die sie mit Dämpfer spielt) zu irisierenden, vibratoarmen Sehnsuchtsklängen. Ein dynamisches Fest bis zum letzten Ton.“ (Der Bund)

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Antje Weithaas

„Alles ist Glanz“ – tolle CD-Rezensionen für Antje Weithaas

Kürzlich hat Antje Weithaas die finale CD ihrer Bach-Ysaÿe-Triologie herausgebracht. Auf Spiegel online ist nun eine schöne Rezension erschienen. „Die geforderte Vielstimmigkeit in Bachs Sonaten realisiert Antje Weithaas mit Klarheit und vor allem hinreißend leichter Eleganz: Man spürt als Hörer buchstäblich nichts von den technischen Hürden, alles ist Glanz. Die Interpretin taucht wie ein Langstreckenschwimmer in einen klaren Gebirgsstrom mit starkem Sog, durchmisst das eiskalte Gewässer mit kräftigen Bewegungen – und nimmt sich dennoch die Zeit für Details.[…] „tellt Weithaas‘ dreiteilige CD-Reihe keine Präsentation von bloßen Effekten dar, sondern ein Geflecht von Beziehungen: ein strukturelles Denken, das Antje Weithaas‘ Geigenspiel schon früh prägte.“ (Werner Theurich, Spiegel online, 24.9.2017)

Auch Udo Badelt vom Tagesspiegel zeigt sich begeistert: „Die Berliner Geigerin und Professorin geht mit einer Kernigkeit, Festigkeit und einem Drive in die Saiten, die fassungslos machen. Selten hört man die organische, materielle Seite der Musik so bezwingend wie hier.“ (Udo Badelt, Tagesspiegel, 17.9.2017)

Und das Magazin concerti verlieh der CD sofort fünf von fünf Sternen und urteilt: „Antje Weithaas macht es ihren Zuhörern nie wirklich leicht. Sie beleuchtet die Werke gleichsam von innen, disponiert fast besessen genau die Temporelationen und hat dabei, faszinierend zu hören an den Double-Passagen der dritten Bach-Partita, nie Schwierigkeiten mit der geforderten Virtuosität.“ (Andreas Falentin, concerti, Oktober 2017)

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Antje Weithaas

„Ich hoffe, dass der Lernprozess noch nicht zu Ende ist.“

Im letzten Jahr feierte Antje Weithaas ihren 50. Geburtstag. Wie hat sich ihre Spielweise seit ihren frühen Anfängen auf der Geige verändert, wie hat sich die eigene Ästhetik gewandelt? Wie geht man an die Literatur heran? Und wie beeinflussen die verschiedenen Genrearten, in denen sich die Geigerin bewegt – Klaviertrio, Streichquartett, „große“ Kammermusik mit der Camerata Bern und solistische Arbeit – ihr Verständnis von Musik?
Antworten auf diese und viele weitere grundlegende Fragen gibt es hier im Interview, das Bettina Schmidt (Deutschlandfunk Kultur) mit Antje Weithaas geführt hat.