„Festspielwürdig große Trio-Kunst“

Antje Weithaas, Marie-Elisabeth Hecker (Violoncello) und Martin Helmchen (Klavier) sind im Rahmen der Schwetzinger Festspiele als Trio aufgetreten. Für das Konzert gab es fantastische Kritik, „Weithaas, Hecker und Helmchen brillieren“, heißt es in der Zeitung Mannheimer Morgen. „Dass in [Schuberts Es-Dur-Klaviertrio] ein schon fast sinfonisches Konzept Gestalt annimmt, ist zwar bekannt; aber die ‚orchestralen‘ Ballungen des Stücks hat man nie mächtiger gehört als hier. Monumental.“ Auf dem Programm stand außerdem noch Antonín Dvořáks Klaviertrio f-Moll op. 65.

Die vollständige Rezension gibt es online zum Nachlesen beim Mannheimer Morgen.

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Das Konzert gibt es auch zum Nachhören in der SWR2-Mediathek.

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Antje Weithaas springt bei Camerata Bern ein

Beim nächsten Konzert der Camerata Bern (22. Januar 2017, 17.00 Uhr, Bern, Zentrum Paul Klee) sollte eigentlich Natalia Prishepenko die Leitung übernehmen. Aus Krankheitsgründen musste sie das Konzert jedoch leider absagen. Die künstlerische Leiterin der Camerata Bern, Antje Weithaas, kann jedoch kurzfristig einspringen, sodass das Konzert trotzdem stattfindet – nur das Programm wurde etwas geändert.

Der Titel des Konzerts, „Apoll und die Musen“ bezieht sich auf das erste Werk des Abends, Igor Strawinskys „Apollon musagète“, ein Werk, das typisch für Strawinskys neoklassizistische Phase ist und ein Gefühl langer musikalischer Linien vermittelt. Apoll, Gott der Musik tanzt hier mit den Musen Kalliope, Polyhymnia und Terpsichore und führt sie in der Apotheose zum Parnass-Gebirge.

Außerdem auf dem Programm:
Béla Bartók: Divertimento
Ludwig van Beethoven: Kreutzersonate (Bearbeitung für Violine und Streicher von Richard Tognetti)

Regelmäßig referenzverdächtig – Saisonhighlights 2016/17

Antje Weithaas überzeugt seit vielen Jahren „mit einer sagenhaften Technik und einer musikalischen Souveränität und Einsicht ohnegleichen“, so schrieb die Berliner Zeitung vor zwei Jahren. Sie erfasse die Musik wie selbstverständlich „vom innersten Kern her“, und das regelmäßig referenzverdächtig.

In der Saison 2016/17 komplettiert die Berliner Hochschulprofessorin nun gleich zwei ihrer bereits viel gepriesenen CD-Projekte. Zu ihrem diesjährigen 50. Geburtstag konzertiert die Virtuosin zudem mit der von ihr geleiteten Camerata Bern im Konzerthaus Berlin, wo u.a. eine Uraufführung von Cyrill Schürch auf dem Programm steht. Eine Norwegen-Tournee mit diesem Ensemble im Januar 2017 sowie zahlreiche Kammermusikkonzerte u.a. in Klaviertrio-Besetzung sind weitere Fixpunkte der leidenschaftlichen Künstlerin in ihrer persönlichen Jubiläumssaison.

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Antje Weithaas im „Kneipengespräch“ mit VAN Magazin

„Als Musiker muss man doch anecken, polarisieren“, sagt die Geigerin Antje Weithaas im „Kneipengespräch“ mit dem VAN Magazin. Für die Serie „“Musiker/innen in ihren Lieblingskneipen“ hat sie sich mit Hartmut Welscher in der Weingalerie und Café Nö! in Berlin getroffen und bei Flamkuchen und Weißwein über ihre musikalische Ausbildung in der DDR, die unheimliche Glätte junger Talente und Orchester ohne Dirigenten gesprochen.

Am 21. November 2016 feiert Antje Weithaas mit einem Konzert mit der Camerata Bern im Konzerthaus Berlin (20.00 Uhr) ihren 50. Geburtstag. Auf dem Programm stehen Beethovens Kreutzer-Sonate op. 47 in einer Bearbeitung für Violine und Streichorchester von Richard Tognetti, Mussorgskys Bilder einer Ausstellung als Einrichtung für Streichorchester durch Jorma Harkonen sowie die Welturaufführung von Diagonale des Schweizers Cyrill Schürch, einem Auftragswerk der Camerata Bern.

Wen sich sich als Gäste für dieses Konzert wünscht? Die Antwort gibt Antje Weithaas ebenfalls im Kneipengespräch.

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Camerata Bern spielt Requiem von Mozart

Mozart bewegt! Und das ganz besonders durch sein letztes Werk. Mythen und Märchen ranken sich um die Entstehung des Requiem in d-Moll und dessen Auftraggeber. Heute weiß man: Mozart konnte sein letztes Meisterwerk nicht vollenden, bevor er starb. Deshalb muss man sich fragen: Wieviel Mozart steckt eigentlich in seiner letzten Komposition? Und wer profitierte von dem Mythos, Mozart habe das Stück noch fertigstellen können?

Die Camerata Bern unter der Leitung von Antje Weithaas bringt das Werk in einer neuen Gestalt zur Aufführung (4. – 6. November, Petruskirche Bern). Die Choreographie bekräftigt das Ritual und inszeniert ein neues Verhältnis zwischen Aufführenden und Publikum. Der Kirchenraum spielt dabei eine zentrale Rolle: frei von der klassischen Konzertbestuhlung fördert er ein freies Bewegen des Chores, der Solisten und des Orchesters. Gespielt wird auf historischen Instrumenten.



 

WDR 3 Werkbetrachtung mit Antje Weithaas

Klassik anschaulich erklären: darum geht es in der „WDR 3 Werkbetrachtung“. WDR 3 ergründet mit Experten und Musikern die Geheimnisse der klassischen Musik und stellt ein Werk in den Fokus der Betrachtung.

Johann Sebastian Bachs Sonaten und Partiten für Violine solo sind Meisterwerke. Mit seinen sechs Sonaten op. 27 stellte Eugène Ysaÿe den Werken von Bach einen eigenen Zyklus zur Seite. In seiner ersten Sonate g-Moll huldigt Ysaÿe dem großen Vorbild. Die Geigerin Antje Weithaas erläutert das Werk.

Die Werkbetrachtung steht in der WDR 3 Mediathek zum Nachhören bereit.

Antje Weithaas hat in ihrem aktuellen, auf drei CDs ausgelegten Aufnahmeprojekt die Sonaten von Bach und Ysaÿe einander gegenüber gestellt. Zwei CDs sind beim Label Avi-Music bereits erschienen, die Final-CD kommt im späten Herbst 2016 auf den Markt. Die aktuelle September-Ausgabe des „BBC Music Magazine“ vergibt für den zweiten Teil Höchstwertungen: „Die schiere Freude, mit der sie beim Musikmachen kommuniziert, trägt den eigenen Lohn in sich.“

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CD-Veröffentlichung: Antje Weithaas schließt die Gesamteinspielung von Bruchs Werken für Violine & Orchester ab

„Die Sologeige wird auf‘s Schönste zur Geltung kommen“ – Mit der vorliegenden CD schließt Antje Weithaas die Gesamteinspielung aller Werke für Violine und Orchester von Max Bruch ab. „Ich kann dies Concert nicht mehr hören, habe ich vielleicht bloß dies eine Concert geschrieben?“ klagte Bruch über sein Violinkonzert Nr. 1. In der Tat ist dieses Werk das mit Abstand populärste von Bruch. Auch seine anderen Werke für Violine und Orchester präsenter zu machen, hat sich die Geigerin Antje Weithaas zur Aufgabe gemacht, die diese Herausforderung mit der vorliegenden dritten CD der Reihe abschließt. Auf Vol III hat Antje Weithaas neben Bruchs 3. Violinkonzert noch die Romanze op. 42 sowie das Konzertstück op. 84 für Violine und Orchester eingespielt.

cpo // 3126654 // VÖ Deutschland: 23. August 2016

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Saisoneröffnung 2016/2017 mit Kammerakademie Potsdam

Die Saison 2016/2017 beginnt für die Geigerin Antje Weithaas beim großen Jubiläumskonzert am 2. September 2016 im Nikolaisaal in Potsdam (19.30 Uhr). Denn: Die Kammerakademie Potsdam, der Antje Weithaas schon lange künstlerisch sehr verbunden ist, wird 15 Jahre alt! Weitere musikalische Gratulanten sind neben Antje Weithaas auch Maximilian Hornung (Cello) und Avi Avital (Mandoline).

Nach der Gründung des Orchesters der Landeshauptstadt Potsdam begann ab 2001 eine fortwährende Erfolgsgeschichte. Und nach der ECHO Klassik-Auszeichnung zum „Orchester des Jahres 2015“ erobern sich Chefdirigent Antonello Manacorda und die Musiker nun mit der Aufnahme aller Sinfonien Mendelssohns einen weiteren Meilenstein – ein Vorgeschmack ist beim Saisonauftakt mit der „Schottischen Sinfonie“ zu erleben.

Außerdem stehen auf dem Programm des Jubiläumskonzerts W.A. Mozarts Ouvertüre zur Oper „Così fan tutte“ KV 588, Johann Sebastian Bachs Violinkonzert in einer Bearbeitung für Mandoline, das Konzert für Cello und Bläser von Jaques Ibert sowie die „Carmen-Fantasie“ für Violine und Orchester op. 25 von Pablo Sarasate.

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„Wunderkinder“ beim Konzert der Camerata Bern

Um „Wunderkinder“ geht es im letzten Konzert der Camerata Bern in in der Saison 2015/2016 im Kulturcasino Bern (5. Juni 2016, 17.00 Uhr).

Die Ankündigung eines musikalischen Wunderkindes – das garantierte Anfang des 19. Jahrhunderts großes Publikumsinteresse. Allein zwischen 1798–1847 traten über 200 musikalische Wunderkinder in Europa auf, die jüngsten im Alter von vier Jahren.
Leopold Mozart gilt als der Prototyp des strengen Erziehers, der jegliche Aktivität seines Sohnes darauf ausrichtete, ihn als Musiker erfolgreich zu machen. Auch Ludwig van Beethovens Vater hatte früh die Karriere seines Sohnes im Blick. Als dieser mit acht Jahren sein erstes öffentliches Konzert gab, wurde er in den Ankündigungen um zwei Jahre jünger gemacht.
Doch die Einstellung „Wunderkindern“ gegenüber war damals auch ambivalent. Der sechsjährige Mozart wurde nach einem Konzert als „le pauvre petit“ bezeichnet, „qui joue a merveille“. Und trotz grosser Begabung, rigidem Üben und vieler Reisen war nicht allen hochbegabten Kindern Erfolg beschieden.
Andere Kinder wiederum entdeckten ihre Begabung erst später. Igor Strawinsky begann mit neun Jahren Klavierunterricht zu nehmen und wandte sich erst nach ein paar Jahren Jurastudium ernsthaft der Musik zu.

5. Juni 2016 | 17.00 Uhr | Bern | Kulturcasino

„Wunderkinder“

Camerata Bern
Antje Weithaas Leitung und Violine
Martin Helmchen Klavier

Igor Strawinsky: Pulcinella Suite
W. A. Mozart: Klavierkonzert Nr. 18 B-Dur KV 456
Ludwig van Beethoven: 2. Sinfonie D-Dur op. 36

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