Camerata Bern spielt Requiem von Mozart

Mozart bewegt! Und das ganz besonders durch sein letztes Werk. Mythen und Märchen ranken sich um die Entstehung des Requiem in d-Moll und dessen Auftraggeber. Heute weiß man: Mozart konnte sein letztes Meisterwerk nicht vollenden, bevor er starb. Deshalb muss man sich fragen: Wieviel Mozart steckt eigentlich in seiner letzten Komposition? Und wer profitierte von dem Mythos, Mozart habe das Stück noch fertigstellen können?

Die Camerata Bern unter der Leitung von Antje Weithaas bringt das Werk in einer neuen Gestalt zur Aufführung (4. – 6. November, Petruskirche Bern). Die Choreographie bekräftigt das Ritual und inszeniert ein neues Verhältnis zwischen Aufführenden und Publikum. Der Kirchenraum spielt dabei eine zentrale Rolle: frei von der klassischen Konzertbestuhlung fördert er ein freies Bewegen des Chores, der Solisten und des Orchesters. Gespielt wird auf historischen Instrumenten.