Antje Weithaas

„Ausnahmekönnerin auf der Geige“

Im Herbst 2019 wurden gleich zwei CDs von Antje Weithaas veröffentlicht: eine Einspielung des Violinkonzerts von Robert Schumann und des Doppelkonzerts von Johannes Brahms mit der NDR Radiophilharmonie, dem Cellisten Maximilian Hornung und dem Dirigenten Andrew Manze sowie eine Aufnahme des Violinkonzerts und der Konzert-Rhapsodie von Khachaturian mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie und dem Dirigenten Daniel Raiskin.

Beide Aufnahmen sind nun von Christoph Vratz in der Sendung „Neue Platte“ ausführlich im Deutschlandfunk vorgestellt worden.

„Egal ob bei Musik von Chatschaturjan, Brahms oder Schumann, Weithaas überzeugt durch makellose Technik und durchdachte Interpretationen“, zeigt sich Christoph Vratz begeistert. Über das Violinkonzert von Khachaturian, das von Motiven armenischer Volksmusik durchzogen ist, sagt er etwa: „Von Schmelz- und Schluchzlauten cineastischer Ergriffenheits-Ästhetik ist jedoch bei Antje Weithaas in diesem Violinkonzert nichts zu spüren. Schnörkellos formt sie die Themen mit einer technischen Makellosigkeit, die staunen macht.“

Auch Antje Weithaas‘ Interpretation des Violinkonzerts von Schumann überzeugt: „Man sollte erst gar nicht mutmaßen, wie viel Zeit Antje Weithaas ins Nachdenken investiert hat, um dieses Maß an Natürlichkeit zu erzeugen. Alles ist da: Nervosität und Klarheit, Beweglichkeit und Transparenz, Spritzigkeit und Raffinement und über allem eine makellose Technik.“

Zur vollständigen Deutschlandfunk-CD-Vorstellung mit vielen Musikbeispielen

Die CD mit den Werken von Schumann und Brahms konnte auch Friederike Westerhaus bei NDR Kultur begeistern, die sie dann auch umgehend zur „CD der Woche“ kürte: „Zwei Konzerte und knapp 64 Minuten, denen man von Anfang bis Ende gefesselt lauscht.“

Zur CD-Rezension auf NDR Kultur

 

Antje Weithaas

Tolle Kritiken für Klaviertrio-Tournee

Antje Weithaas war kürzlich mit der Cellistin Marie-Elisabeth Hecker und dem Pianisten Martin Helmchen auf Klaviertrio-Tournee in Deutschland. Los ging es in der Kölner Philharmonie, und der Köln-Bonner Musikkalender schrieb hinterher: „Der Trio-Klang war von selten zu erlebender Einheit und Ausgewogenheit“. Und über das Schlusswerk, das zweite Trio C-Dur von Johannes Brahms: „Großartig realisiert […]. Wann sonst erleben man solch wunderbare piano-Wirkungen oder einen so überzeugend als kurzes, wirkungsvolles Crescendo gestalteten Finalakkord? Herrlich!“.

Die Badische Zeitung urteilte über das Konzert in Lörrach, dass das Trio „spieltechnisch unisono auf höchstem Niveau“ agiere, und schwärmte vom „begeisternden Hörerglück“.
Auch Die Oberbadische sagt über dieses Konzert: „Die klugen wie leidenschaftlichen Interpretationen bereiteten höchstes Konzertvergnügen.“

In Oldenburg spielte das Trio ebenfalls, hier hieß es im Anschluss in der Nordwest-Zeitung: „der Eindruck des Ensembles war schlicht überwältigend. […] Der musikalische Instinkt der Geigerin Antje Weithaas prägt das unnachahmliche Zusammenspiel dreier ganz großer Musiker. Ihre Geige spielt weich, fast ohne Druck, aber immer präzise, ausdrucksvoll, aber nie überschwänglich.“

Das Abschlusskonzert fand in Detmold statt. Begeistert schribb danach die Lippische Landeszeitung: „Antje Weithaas, Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen verleihen dieser intimen Gattung ganz großen Glanz. […] Homogenes Zusammenspiel mit wachen Ohren in stilistischer Souveränität entlockt jedem Werk seinen Charakter und bringt kontrastvolle Nuanchen zum Leuchten.“

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Antje Weithaas

„Bestechend klar“ – schöne Kritik in der Süddeutschen Zeitung

Kürzlich trat Antje Weithaas zusammen mit der Pianistin Silke Avenhaus im Rahmen der Traunsteiner Sommerkonzerte im Traunsteiner Landratsamt auf. Harald Eggebrecht von der Süddeutschen Zeitung war auch dabei und berichtete im Anschluss begeistert: „Antje Weithaas bot mit der Pianistin Silke Avenhaus an diesem Violinabend im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes eine Demonstration an klanglicher Klarheit, Deutlichkeit der Strukturierung, präziser Intonation und Darstellung stilistischer Vielfalt.“
Und weiter: “ Weithaas [zeigte] bei Eugène Ysaÿes 5. Solosonate nicht nur fabelhafte Virtuosität, sondern welche Farbenvielfalt, dynamischen Steigerungsmöglichkeiten und welche unerhörten Klangnuancen Ysaÿe in der Violine entdeckte.“

Die gesamte Rezension gibt es auch online zum Nachlesen.

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Antje Weithaas

Termine für die Spielzeit 2019/2020 veröffentlicht

Ab sofort sind die Konzerttermine von Antje Weithaas für die Saison 2019/2020 in ihrem Terminkalender hier auf der Website zu finden.

Den Auftakt zur Spielzeit 2019/20 bilden Solorezitale mit Werken von Johann Sebastian Bach und Eugène Ysaÿe in Seoul, Schanghai, auf Schloss Elmau und beim Schleswig-Holstein Musik Festival. Weitere Höhepunkte der Spielzeit sind Antje Weithaas‘ Auftritte als Solistin mit Concerto Budapest unter András Schiff (Tschaikowsky), den Bochumer Symphonikern unter Andris Poga (Tschaikowsky) und dem Hallé Orchestra Manchester unter Alondra de la Parra (Beethoven) sowie eine Asientournee mit der Royal Northern Sinfonia und Lars Vogt. Darüberhinaus wird sie als Artist-in-Residence beim Philharmonischen Orchester des Staatstheaters in ihrer Heimatstadt Cottbus verschiedene Programme gestalten. Im Kammermusikbereich setzt sie die intensive Zusammenarbeit mit Marie Elisabeth Hecker und Martin Helmchen fort und ist erstmals im Duo mit dem Cembalisten Mahan Esfahani zu hören.

Die Zusammenarbeit mit der NDR Radiophilharmonie und cpo setzt Antje Weithaas mit den Einspielungen von Schumanns Violinkonzert und Brahms‘ Doppelkonzert mit Maximilian Hornung, beides unter der Leitung von Andrew Manze, fort. Auch mit der Camerata Bern ist eine neue Einspielung geplant.

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