Antje Weithaas

Tschaikowksy-CD ist CD der Woche beim NDR

Die Camerata Bern und Antje Weithaas haben sich gemeinsam auf das Abenteuer Tschaikowsky eingelassen.

Die neue CD ist vom 5.-11. März 2018 „CD der Woche“ bei NDR Klassik. Mit der vorliegenden Version des Violinkonzerts von Tschaikowsky wollen Antje Weithaas und die Mitglieder der Camerata Bern das Konzert aus der „virtuosen Ecke“ herausholen, gebe es doch eine Tradition der Interpretation, die nicht mit ihrem Verständnis des Werks einhergehe. „Es war für uns alle sehr spannend, uns dem Stück ‚neu‘ zu nähern und unser aller Hör- und Spielerfahrung neu zu hinterfragen.“

Und das ist gelungen. „Weithaas ist sehr weit weg vom überladenen Pathos. Sie verlässt den schwülstigen, mit Druck im Vibrato schwelgenden Sound, der an die großen russischen Romanverfilmungen erinnert und wirft einen intimen Blick auf den Menschen Tschaikowsky“, sagt Margarete Zander, die die CD bei NDR Klassik vorstellt.

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Antje Weithaas

WDR 3 Werkbetrachtung: das 1. Violinkonzert von Max Bruch

Vor 180 Jahren wurde der Komponist Max Bruch in Köln geboren. Schon zu seinen Lebzeiten war das erstes Violinkonzert sein bekanntestes Werk – das hat sich bis heute nicht geändert. Es ist ein Meisterwerk des Repertoires. Dieses Opus 26, zugedacht dem Geiger Joseph Joachim, brachte dem Komponisten Ruhm, der ihm Segen und Fluch zugleich war: „Nichts gleicht der Trägheit, Dummheit, Dumpfheit vieler deutscher Geiger. Alle 14 Tage kommt einer und will mir das 1. Concert vorspielen; ich bin schon grob geworden, und habe ihnen gesagt: Ich kann dieses Konzert nicht mehr hören.“

Mit ihrer Gesamteinspielung aller Werke von Bruch für Violine und Orchester hat Antje Weithaas einen wesentlichen Beitrag dazu gleistet, den rheinischen Komponisten aus der „Schmonzetten-Ecke“ zu holen, wie sie es ausdrückt. Für die WDR 3 Werkbetrachtung erläutert sie das erste Violinkonzert, in der Mediathek des Senders steht diese zum Nachhören bereit.

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Antje Weithaas

Termine und Projekte der Violinistin Antje Weithaas in der Saison 2017/18

Sie macht keinen Hehl aus ihrer Person, spielt sich nicht in den Vordergrund, sucht nicht das Rampenlicht für den atemberaubenden Auftritt – gerade deshalb ist die 1966 geborene Antje Weithaas eine der wohl umworbensten, charakterstärksten und prägendsten Violinistinnen dieser Jahre.
Was sie auf der Bühne spielt und was sie aufnimmt werten Kritiker unabhängig voneinander wieder und wieder als herausragend, „atemberaubend“, intensiv, technisch und klanglich brillant, in ihren Interpretationen und ihrer Programmgestaltung gar als referenzverdächtig. Es sind ihre Ideen, ihre Intensität und ihre unverkennbare Handschrift, die ihr dieses Renommee einbringen.
Jetzt ist vor wenigen Wochen das dritte und letzte Album ihrer Bach-Ysaÿe-Trilogie erschienen, bis Mitte 2018 ist sie mit unterschiedlichen Programmen unter anderem in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Österreich, Ungarn, Spanien und Polen zu hören und zu sehen.

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