Antje Weithaas

Antje Weithaas mit dem „Goldenen Bogen“ ausgezeichnet

Seit dem Jahr 2000 ehrt die Stiftung Geigenbauschule Brienz renommierte Musikerpersönlichkeiten für ihre herausragenden Leistungen in der Förderung der Streichinstrumente. «Der Goldene Bogen» ist kommunizierendes Sinnbild für die Verbindung von Musik und Geigenbau und setzt als Botschafter für die Schweiz international ein wichtiges Zeichen.
Dieses Jahr wurde Antje Weithaas wird anlässlich des Eröffnungskonzerts der Musikfestwoche Meiringen durch die Stiftung Geigenbauschule Brienz mit dem Goldenen Bogen ausgezeichnet.

Mit dem Ende dieser Spielzeit endet Antje Weithaas‘ Zeit als künstlerische Leiterin der Camerata Bern, für deren künstlerisches Profil sie seit der Saison 2009/2010 verantwortlich war. Ihre Nachfolgerin wird die moldawische Geigerin Patricia Kopatchinskaja. Antje Weithaas bleibt der Camerata Bern aber eng verbunden, gemeinsame Konzerte sind auch für die Saison 2018/2019 geplant.

Antje Weithaas

„Antje Weithaas ist einfach eine der besten Geigerinnen, die wir heute weltweit haben!“

In der Sendung „Spielweisen – Anspiel“ beim Deutschlandfunk (6. Juni 2018) stellen Eleonore Büning, Bjørn Woll und Susann El Kassar besonders bemerkenswerte CDs der ersten Monate von 2018 vor. Eleonore Büning hat sich die Tschaikowsky-Einspielung (CAvi) von Antje Weithaas mit der Camerata Bern herausgesucht und ist voll des Lobes:

„Antje Weithaas ist einfach eine der besten Geigerinnen, die wir heute weltweit haben“

„Das Schlachtross Violinkonzert von Tschaikowsky wird hier zum schlanken Araber. Das ist Kammermusik, wie man sie gar nicht erwartet. […] Sehr fein, sehr nobel, natürlich makellos gespielt, technisch glanzvoll, intelligent, aber eben schlank, durchsichtig.“

Die gesamte Sendung gibt es hier zum Nachhören:

> Deutschlandfunk Spielweisen – Anspiel

Antje Weithaas

Antje Weithaas beim lillenorge Festival in Berlin

Antje Weithaas spielt beim lillenorge Festival im Berliner Radialsystem mit dem Norwegischen Kammerorchester die „Kreutzer-Sonate“ von Ludwig van Beethoven (20. Mai 2018). Am Tag zuvor ist sie in noch kleinerer Kammermusikbesetzung beim Festival zu erleben. Das Online-Portal niusic hat sie beim ersten Zusammentreffen mit dem Norwegischen Kammerochester in Oslo besucht und die ein oder andere gemeine Frage gestellt…

> zum vollständigen Beitrag auf niusic

> zur Website des lillenorge Festival

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=-RhEP3-Os0A
Antje Weithaas

WDR 3 Werkbetrachtung: das 1. Violinkonzert von Max Bruch

Vor 180 Jahren wurde der Komponist Max Bruch in Köln geboren. Schon zu seinen Lebzeiten war das erstes Violinkonzert sein bekanntestes Werk – das hat sich bis heute nicht geändert. Es ist ein Meisterwerk des Repertoires. Dieses Opus 26, zugedacht dem Geiger Joseph Joachim, brachte dem Komponisten Ruhm, der ihm Segen und Fluch zugleich war: „Nichts gleicht der Trägheit, Dummheit, Dumpfheit vieler deutscher Geiger. Alle 14 Tage kommt einer und will mir das 1. Concert vorspielen; ich bin schon grob geworden, und habe ihnen gesagt: Ich kann dieses Konzert nicht mehr hören.“

Mit ihrer Gesamteinspielung aller Werke von Bruch für Violine und Orchester hat Antje Weithaas einen wesentlichen Beitrag dazu gleistet, den rheinischen Komponisten aus der „Schmonzetten-Ecke“ zu holen, wie sie es ausdrückt. Für die WDR 3 Werkbetrachtung erläutert sie das erste Violinkonzert, in der Mediathek des Senders steht diese zum Nachhören bereit.

> zur WDR 3 Werkbetrachtung mit Antje Weithaas

 

Antje Weithaas

Termine und Projekte der Violinistin Antje Weithaas in der Saison 2017/18

Sie macht keinen Hehl aus ihrer Person, spielt sich nicht in den Vordergrund, sucht nicht das Rampenlicht für den atemberaubenden Auftritt – gerade deshalb ist die 1966 geborene Antje Weithaas eine der wohl umworbensten, charakterstärksten und prägendsten Violinistinnen dieser Jahre.
Was sie auf der Bühne spielt und was sie aufnimmt werten Kritiker unabhängig voneinander wieder und wieder als herausragend, „atemberaubend“, intensiv, technisch und klanglich brillant, in ihren Interpretationen und ihrer Programmgestaltung gar als referenzverdächtig. Es sind ihre Ideen, ihre Intensität und ihre unverkennbare Handschrift, die ihr dieses Renommee einbringen.
Jetzt ist vor wenigen Wochen das dritte und letzte Album ihrer Bach-Ysaÿe-Trilogie erschienen, bis Mitte 2018 ist sie mit unterschiedlichen Programmen unter anderem in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Österreich, Ungarn, Spanien und Polen zu hören und zu sehen.

> zur ausführlichen Saisonpressemeldung

> zu den Terminen von Antje Weithaas