Ghost Festival der Spannungen:KünstlerInnen

Auch das Kammermusikfestival „Spannungen“ muss in diesem Jahr aufgrund der Coronakrise abgesagt werden. Aber Lars Vogt und 15 Künstlerfreunde, die eigentlich auch 2020 zum Heimbach-Festival eingeladen waren, haben in einer Eigenorganisation zusammen mit dem Deutschlandfunk und Deutschlandfunk Kultur sowie IDAGIO das „Ghost Festival der Spannungen-Künstler“ organisiert. Zwischen dem 21. und 28. Juni werden die KünstlerInnen jeden Abend ein Programm ohne Publikum spielen,das zu verschiedenen Zeitpunkten in den kommenden Monaten im Programm des Deutschlandfunks ausgestrahlt werden wird.
Das Konzert am 25. Juni ist ab 20.03 Uhr zudem live bei Deutschlandfunk Kultur zu erleben. Das Streaming-Portal Idagio wird drei der Konzerte am 22., 24. und 28. Juli jeweils ab 20 Uhr live als Video Stream ausstrahlen.

Beteiligte KünstlerInnen sind sind Lars Vogt, Antje Weithaas, Barbara Buntrock, Kiveli Dörken, Florian Donderer, Isabelle Faust, Vilde Frang,  Mario Häring, Sharon Kam, Elisabeth Kufferath, Anna Reszniak, Gustav Rivinius, Alexander Schimpf, Julian Steckel, Christian Tetzlaff und Tanja Tetzlaff.

Antje Weithaas wird bei den Konzerten am 22.6. (DLF-Sendetermin: 23.8,2020, 21:05 Uhr), 23.6. (DLF-Sendetermin: 7.9.2020, 21:05 Uhr), 25.6. (DLF-Sendetermin: 29.11.2020, 21:05 Uhr) 26.6. (DLF-Sendetermin: 21.12.2020, 21:05 Uhr) und 28.6. (DLF Sendetermin: 21.1.2021, 21:05 Uhr) mitwirken.

Das gesamte Programm gibt es > hier.

Neue Termine für Konzerte in Bochum

Seit Anfang Juni treten die Bochumer Symphoniker unter Berücksichtigung der Bedingungen und Auflagen anlässlich der Corona-Pandemie wieder live und vor Publikum im Anneliese Brost Musikforum Ruhr auf.

Das ursprünglich geplante Konzert mit Antje Weithaas Ende Juni kann leider aufgrund der Besetzungsgröße trotzdem nicht stattfinden, es gibt jedoch Konzerte mit Antje Weithaas und den Bochumer Symphonikern unter der Leitung von Steven Sloane mit geändertem Programm vom 11.-13. Juni 2020. Antje Weithaas wird den Solopart in Karl Amadeus Hartmanns Concerto funebre spielen. Umrahmt wird das Werk von zwei Haydn-Sinfonien.

11. und 12.Juni 2020, jeweils 17.00 und 20.00 Uhr
13. Juni 2020, 20.00 Uhr

Brief an Ludwig van Beethoven

In der Rubrik „Briefe an Beethoven“ des Deutschlandfunk schreiben Musikerinnen und Musiker einen Brief an den Komponisten – sie danken ihm, sie haben Fragen, sie erklären, welche Rolle seine Musik in ihren Leben spielt.
Auch Antje Weithaas hat solch einen Brief geschrieben und sagt: „Lieber Ludwig, Sie waren der Erste, der bewusst für die Ewigkeit komponiert hat. In Ihrer Musik ist alles abgebildet.“
Was sie dem Jubilar noch zu sagen hat, kann nun im Deutschlandfunk nachgehört und -gelesen werden.

https://www.deutschlandfunk.de/briefe-an-beethoven-lieber-ludwig-sie-haben-in-ihrer-musik.1993.de.html?dram:article_id=472640

Konzertabsagen

Im Rahmen der Eindämmung der sich ausbreitenden Corona-Infektionen sind die Konzerte von Antje Weithaas in Cottbus am 13. und 15. März sowie das Beethoven-Wochenende (12./13. April 2020) und die Konzerte am 5. und 7. Juni abgesagt worden. Weitere Informationen zur Situation in Cottbus gibt es > hier. Auch die Stadt Jena hat sich zu Maßnahmen zum Schutz der öffentlichen Sicherheit entschlossen. Unter anderem sind alle bis zum 19. April geplanten Konzerte der Jenaer Philharmonie innerhalb Jenas abgesagt. Darunter fällt auch das Konzert von Antje Weithaas am 20. März 2020. Weitere Informationen zur Situation in Jena gibt es > hier. Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Corona-Virus muss das Konzert “Bohemian Rhapsody” mit Antje Weithaas am 29. März 2020 leider verschoben werden. Das Konzert wird am Sonntag, 18. Oktober 2020 um 17.00 Uhr im Theater National Bern nachgeholt. Weitere Informationen zum Konzert in Bern gibt es > hier.   Die Konzerte mit dem Hallé Orchestra am 23. und 24. April 2020 entfallen ebenfalls. Weitere Informationen zu den Konzerten mit dem Hallé Orchestra gibt es > hier.  
Das Konzert mit den Bochumer Symphonikern Ende Juni entfällt, dafür gibt es vom 11.-13. Juni insgesamt fünf Konzerte mit dem Orchester unter der Leitung von Steven Sloane, bei denen Antje Weithaas das Concerto funebre von Hartmann spielen wird.

Antje Weithaas beim Februari Festival in Den Haag

Im Februar zieht es Antje Weithaas an die Nordsee: Gemeinsam mit Partnern wie Thomas Hoppe und Quirine Viersen spielt sie beim Februari Festival in Den Haag (12.-16. Februar) Kammermusik von Beethoven, dessen 250. Geburtstag dieses Jahr auf der ganzen Welt gefeiert wird. Außerdem leitet sie in einem Konzert vom Posten der Konzertmeisterin das Sinfonieorkest Koninklijk Conservatorium Den Haag. Auf dem Programm steht dann die 4. Sinfonie des Jubilars (15. Februar 2020).
Das Februari Festival steht dieses Jahr unter dem Motto „A free-thinking, unconventional, groundbreaking visionary Beethoven“, neben Konzerten gibt es auch noch Filme und Vorträge.

> weitere Informationen zum Februari Festival

„Ausnahmekönnerin auf der Geige“

Im Herbst 2019 wurden gleich zwei CDs von Antje Weithaas veröffentlicht: eine Einspielung des Violinkonzerts von Robert Schumann und des Doppelkonzerts von Johannes Brahms mit der NDR Radiophilharmonie, dem Cellisten Maximilian Hornung und dem Dirigenten Andrew Manze sowie eine Aufnahme des Violinkonzerts und der Konzert-Rhapsodie von Khachaturian mit dem Staatsorchester Rheinische Philharmonie und dem Dirigenten Daniel Raiskin.

Beide Aufnahmen sind nun von Christoph Vratz in der Sendung „Neue Platte“ ausführlich im Deutschlandfunk vorgestellt worden.

„Egal ob bei Musik von Chatschaturjan, Brahms oder Schumann, Weithaas überzeugt durch makellose Technik und durchdachte Interpretationen“, zeigt sich Christoph Vratz begeistert. Über das Violinkonzert von Khachaturian, das von Motiven armenischer Volksmusik durchzogen ist, sagt er etwa: „Von Schmelz- und Schluchzlauten cineastischer Ergriffenheits-Ästhetik ist jedoch bei Antje Weithaas in diesem Violinkonzert nichts zu spüren. Schnörkellos formt sie die Themen mit einer technischen Makellosigkeit, die staunen macht.“

Auch Antje Weithaas‘ Interpretation des Violinkonzerts von Schumann überzeugt: „Man sollte erst gar nicht mutmaßen, wie viel Zeit Antje Weithaas ins Nachdenken investiert hat, um dieses Maß an Natürlichkeit zu erzeugen. Alles ist da: Nervosität und Klarheit, Beweglichkeit und Transparenz, Spritzigkeit und Raffinement und über allem eine makellose Technik.“

Zur vollständigen Deutschlandfunk-CD-Vorstellung mit vielen Musikbeispielen

Die CD mit den Werken von Schumann und Brahms konnte auch Friederike Westerhaus bei NDR Kultur begeistern, die sie dann auch umgehend zur „CD der Woche“ kürte: „Zwei Konzerte und knapp 64 Minuten, denen man von Anfang bis Ende gefesselt lauscht.“

Zur CD-Rezension auf NDR Kultur

 

Tolle Kritiken für Klaviertrio-Tournee

Antje Weithaas war kürzlich mit der Cellistin Marie-Elisabeth Hecker und dem Pianisten Martin Helmchen auf Klaviertrio-Tournee in Deutschland. Los ging es in der Kölner Philharmonie, und der Köln-Bonner Musikkalender schrieb hinterher: „Der Trio-Klang war von selten zu erlebender Einheit und Ausgewogenheit“. Und über das Schlusswerk, das zweite Trio C-Dur von Johannes Brahms: „Großartig realisiert […]. Wann sonst erleben man solch wunderbare piano-Wirkungen oder einen so überzeugend als kurzes, wirkungsvolles Crescendo gestalteten Finalakkord? Herrlich!“.

Die Badische Zeitung urteilte über das Konzert in Lörrach, dass das Trio „spieltechnisch unisono auf höchstem Niveau“ agiere, und schwärmte vom „begeisternden Hörerglück“.
Auch Die Oberbadische sagt über dieses Konzert: „Die klugen wie leidenschaftlichen Interpretationen bereiteten höchstes Konzertvergnügen.“

In Oldenburg spielte das Trio ebenfalls, hier hieß es im Anschluss in der Nordwest-Zeitung: „der Eindruck des Ensembles war schlicht überwältigend. […] Der musikalische Instinkt der Geigerin Antje Weithaas prägt das unnachahmliche Zusammenspiel dreier ganz großer Musiker. Ihre Geige spielt weich, fast ohne Druck, aber immer präzise, ausdrucksvoll, aber nie überschwänglich.“

Das Abschlusskonzert fand in Detmold statt. Begeistert schribb danach die Lippische Landeszeitung: „Antje Weithaas, Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen verleihen dieser intimen Gattung ganz großen Glanz. […] Homogenes Zusammenspiel mit wachen Ohren in stilistischer Souveränität entlockt jedem Werk seinen Charakter und bringt kontrastvolle Nuanchen zum Leuchten.“

zur Rezension in der Badischen Zeitung

zur Rezension in „Die Oberbadische“

zur Rezension in der Nordwest Zeitung

„Bestechend klar“ – schöne Kritik in der Süddeutschen Zeitung

Kürzlich trat Antje Weithaas zusammen mit der Pianistin Silke Avenhaus im Rahmen der Traunsteiner Sommerkonzerte im Traunsteiner Landratsamt auf. Harald Eggebrecht von der Süddeutschen Zeitung war auch dabei und berichtete im Anschluss begeistert: „Antje Weithaas bot mit der Pianistin Silke Avenhaus an diesem Violinabend im Großen Sitzungssaal des Landratsamtes eine Demonstration an klanglicher Klarheit, Deutlichkeit der Strukturierung, präziser Intonation und Darstellung stilistischer Vielfalt.“
Und weiter: “ Weithaas [zeigte] bei Eugène Ysaÿes 5. Solosonate nicht nur fabelhafte Virtuosität, sondern welche Farbenvielfalt, dynamischen Steigerungsmöglichkeiten und welche unerhörten Klangnuancen Ysaÿe in der Violine entdeckte.“

Die gesamte Rezension gibt es auch online zum Nachlesen.

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