„Antje Weithaas ist einfach eine der besten Geigerinnen, die wir heute weltweit haben!“

In der Sendung „Spielweisen – Anspiel“ beim Deutschlandfunk (6. Juni 2018) stellen Eleonore Büning, Bjørn Woll und Susann El Kassar besonders bemerkenswerte CDs der ersten Monate von 2018 vor. Eleonore Büning hat sich die Tschaikowsky-Einspielung (CAvi) von Antje Weithaas mit der Camerata Bern herausgesucht und ist voll des Lobes:

„Antje Weithaas ist einfach eine der besten Geigerinnen, die wir heute weltweit haben“

„Das Schlachtross Violinkonzert von Tschaikowsky wird hier zum schlanken Araber. Das ist Kammermusik, wie man sie gar nicht erwartet. […] Sehr fein, sehr nobel, natürlich makellos gespielt, technisch glanzvoll, intelligent, aber eben schlank, durchsichtig.“

Die gesamte Sendung gibt es hier zum Nachhören:

> Deutschlandfunk Spielweisen – Anspiel

Antje Weithaas beim lillenorge Festival in Berlin

Antje Weithaas spielt beim lillenorge Festival im Berliner Radialsystem mit dem Norwegischen Kammerorchester die „Kreutzer-Sonate“ von Ludwig van Beethoven (20. Mai 2018). Am Tag zuvor ist sie in noch kleinerer Kammermusikbesetzung beim Festival zu erleben. Das Online-Portal niusic hat sie beim ersten Zusammentreffen mit dem Norwegischen Kammerochester in Oslo besucht und die ein oder andere gemeine Frage gestellt…

> zum vollständigen Beitrag auf niusic

> zur Website des lillenorge Festival

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Video-Link: https://www.youtube.com/watch?v=-RhEP3-Os0A

Tschaikowksy-CD ist CD der Woche beim NDR

Die Camerata Bern und Antje Weithaas haben sich gemeinsam auf das Abenteuer Tschaikowsky eingelassen.

Die neue CD ist vom 5.-11. März 2018 „CD der Woche“ bei NDR Klassik. Mit der vorliegenden Version des Violinkonzerts von Tschaikowsky wollen Antje Weithaas und die Mitglieder der Camerata Bern das Konzert aus der „virtuosen Ecke“ herausholen, gebe es doch eine Tradition der Interpretation, die nicht mit ihrem Verständnis des Werks einhergehe. „Es war für uns alle sehr spannend, uns dem Stück ‚neu‘ zu nähern und unser aller Hör- und Spielerfahrung neu zu hinterfragen.“

Und das ist gelungen. „Weithaas ist sehr weit weg vom überladenen Pathos. Sie verlässt den schwülstigen, mit Druck im Vibrato schwelgenden Sound, der an die großen russischen Romanverfilmungen erinnert und wirft einen intimen Blick auf den Menschen Tschaikowsky“, sagt Margarete Zander, die die CD bei NDR Klassik vorstellt.

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Antje Weithaas und Camerata Bern veröffentlichen neue CD mit Werken von Tschaikowsky

Die Geigerin Antje Weithaas hat mit der Camerata Bern das Violinkonzert und das Streichquartett Nr. 3 es-Moll op. 30 (in einer Fassung für Streichorchester) von Peter Tschaikowsky eingespielt. „Die Motivation, Tschaikowsky aufzunehmen, war für mich mehrschichtig. Zuallerst: Ich liebe Tschaikowskys Musik und insbesondere diese beiden Werke“, so die Geigerin, die gleichzeitig auch die Leiterin der Camerata Bern ist. Es war ein Wagnis, das die Antje Weithaas und die Camerata Bern eingegangen sind, denn sie haben das Violinkonzert ohne Dirigenten eingespielt. „Das ist nur möglich, wenn man sich so gut kennt wie die Camerata Bern und ich“, sagt Antje Weithaas. In so vertrauter Atmosphäre Musik machen zu können, sei purer „Luxus“.

CAvi-music // CAvi 8553393 // Deutsche VÖ: 16. Februar 2018

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WDR 3 Werkbetrachtung: das 1. Violinkonzert von Max Bruch

Vor 180 Jahren wurde der Komponist Max Bruch in Köln geboren. Schon zu seinen Lebzeiten war das erstes Violinkonzert sein bekanntestes Werk – das hat sich bis heute nicht geändert. Es ist ein Meisterwerk des Repertoires. Dieses Opus 26, zugedacht dem Geiger Joseph Joachim, brachte dem Komponisten Ruhm, der ihm Segen und Fluch zugleich war: „Nichts gleicht der Trägheit, Dummheit, Dumpfheit vieler deutscher Geiger. Alle 14 Tage kommt einer und will mir das 1. Concert vorspielen; ich bin schon grob geworden, und habe ihnen gesagt: Ich kann dieses Konzert nicht mehr hören.“

Mit ihrer Gesamteinspielung aller Werke von Bruch für Violine und Orchester hat Antje Weithaas einen wesentlichen Beitrag dazu gleistet, den rheinischen Komponisten aus der „Schmonzetten-Ecke“ zu holen, wie sie es ausdrückt. Für die WDR 3 Werkbetrachtung erläutert sie das erste Violinkonzert, in der Mediathek des Senders steht diese zum Nachhören bereit.

> zur WDR 3 Werkbetrachtung mit Antje Weithaas

 

CD mit Antje Weithaas mit „Diapason d’Or“ ausgezeichnet

Mit der Cellistin Marie-Elisabeth Hecker und dem Pianisten Martin Helmchen hat Antje Weithaas eine CD eingespielt, auf der neben dem Klaviertrio Nr. 2 D 929 auch noch die Arpeggione-Sonate D 821 (für Cello und Klavier) von Franz Schubert zu hören ist (Alpha Classics, VÖ: Oktober 2017). Diese CD ist nun mit dem „Diapason d’Or“ des französischen Klassikmagazins Diapason (Dezember-Ausgabe 2017) ausgezeichnet worden.

„Die Komplizenschaft, die Antje Weithaas, Marie-Elisabeth Hecker und Martin Helmchen verbindet, drückt sich in der geringsten Tempomodulation aus. Jedes Thema wird in seiner Spannung ebenso wie in seiner Durchführung mit einer seltenen Angemessenheit des Ausdrucks dargebracht – so dass man nicht umhin kommt, sich zu fragen, wie man es je anders ausdrücken könnte. Inbrünstige Begeisterung und Momente der Zurückhaltung stellen alle möglichen musikalischen Abstufungen dar – vom Schatten bis zum Licht umspielt. Die Aufnahme verdient einen Platz in der Reihe der Besten“, heißt es in der Begründung zur Auszeichnung.

Der Diapason d’Or (dt.: goldene Stimmgabel) ist ein Schallplattenpreis für Aufnahmen klassischer Musik. Er wird von der französischen Zeitschrift Diapason jeden Monat in mehreren Kategorien vergeben (vergleichbar mit „Editor’s Choice“ oder „CD des Monats“). Zusätzlich gibt es noch den einmal jährlich vergebenen Diapason d’Or de l’Annee, der neben dem Preis der deutschen Schallplattenkritk und den britischen Gramophone Awards als bedeutendster unabhängiger europäischer Schallplattenpreis für klassische Musik gilt.

Termine und Projekte der Violinistin Antje Weithaas in der Saison 2017/18

Sie macht keinen Hehl aus ihrer Person, spielt sich nicht in den Vordergrund, sucht nicht das Rampenlicht für den atemberaubenden Auftritt – gerade deshalb ist die 1966 geborene Antje Weithaas eine der wohl umworbensten, charakterstärksten und prägendsten Violinistinnen dieser Jahre.
Was sie auf der Bühne spielt und was sie aufnimmt werten Kritiker unabhängig voneinander wieder und wieder als herausragend, „atemberaubend“, intensiv, technisch und klanglich brillant, in ihren Interpretationen und ihrer Programmgestaltung gar als referenzverdächtig. Es sind ihre Ideen, ihre Intensität und ihre unverkennbare Handschrift, die ihr dieses Renommee einbringen.
Jetzt ist vor wenigen Wochen das dritte und letzte Album ihrer Bach-Ysaÿe-Trilogie erschienen, bis Mitte 2018 ist sie mit unterschiedlichen Programmen unter anderem in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden, Belgien, Österreich, Ungarn, Spanien und Polen zu hören und zu sehen.

> zur ausführlichen Saisonpressemeldung

> zu den Terminen von Antje Weithaas

Viel Lob für Antje Weithaas und die Camerata Bern

Beim Konzert mit der Camerata Bern gab die Geigerin Antje Weithaas einen kleinen Vorgeschmack auf die bald erscheinende Tschaikowsky-CD, für die unter anderem das Violinkonzert eingespielt wird und erntete für die Darbietung beim Konzert viel Lob. „Geigerin Antje Weithaas spielt ihr Instrument mit atemraubender Sicherheit. So, als wärs eine Verlängerung ihres Körpers, der in ihrem Spiel wie ein Echoraum wirkt. Zusammen mit Konzertmeisterin Meesun Hong Coleman führt Weithaas durch das mit virtuosen Kadenzen gespickte Werk und findet in der poetischen «Canzonetta» (die sie mit Dämpfer spielt) zu irisierenden, vibratoarmen Sehnsuchtsklängen. Ein dynamisches Fest bis zum letzten Ton.“ (Der Bund)

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„Alles ist Glanz“ – tolle CD-Rezensionen für Antje Weithaas

Kürzlich hat Antje Weithaas die finale CD ihrer Bach-Ysaÿe-Triologie herausgebracht. Auf Spiegel online ist nun eine schöne Rezension erschienen. „Die geforderte Vielstimmigkeit in Bachs Sonaten realisiert Antje Weithaas mit Klarheit und vor allem hinreißend leichter Eleganz: Man spürt als Hörer buchstäblich nichts von den technischen Hürden, alles ist Glanz. Die Interpretin taucht wie ein Langstreckenschwimmer in einen klaren Gebirgsstrom mit starkem Sog, durchmisst das eiskalte Gewässer mit kräftigen Bewegungen – und nimmt sich dennoch die Zeit für Details.[…] „tellt Weithaas‘ dreiteilige CD-Reihe keine Präsentation von bloßen Effekten dar, sondern ein Geflecht von Beziehungen: ein strukturelles Denken, das Antje Weithaas‘ Geigenspiel schon früh prägte.“ (Werner Theurich, Spiegel online, 24.9.2017)

Auch Udo Badelt vom Tagesspiegel zeigt sich begeistert: „Die Berliner Geigerin und Professorin geht mit einer Kernigkeit, Festigkeit und einem Drive in die Saiten, die fassungslos machen. Selten hört man die organische, materielle Seite der Musik so bezwingend wie hier.“ (Udo Badelt, Tagesspiegel, 17.9.2017)

Und das Magazin concerti verlieh der CD sofort fünf von fünf Sternen und urteilt: „Antje Weithaas macht es ihren Zuhörern nie wirklich leicht. Sie beleuchtet die Werke gleichsam von innen, disponiert fast besessen genau die Temporelationen und hat dabei, faszinierend zu hören an den Double-Passagen der dritten Bach-Partita, nie Schwierigkeiten mit der geforderten Virtuosität.“ (Andreas Falentin, concerti, Oktober 2017)

> zur vollständigen Rezension auf Spiegel online

Antje Weithaas veröffentlicht finale CD der Bach-Ysaÿe-Trilogie

Mit der vorliegenden CD schließt die Geigerin Antje Weithaas die Gesamteinspielung aller Sonaten und Partiten für Violine solo von Johann Sebastian Bach und Eugène Ysaÿe ab.

Am meisten verwundert sie, dass bislang niemand diese beiden Zyklen derart konsequent miteinander verbunden hat, obwohl das doch so sehr auf der Hand liege. „Die Bezüge sind so stark! In meinen Soloabenden kombiniere ich jetzt immer diese beiden Komponisten. Das ist auch für das Publikum eine ganz neue Erfahrung. Sie kommen zumeist, weil sie für Bach schwärmen. Und entdecken dann Ysaÿe. Nach Bach sind die Ohren geöffnet für die raffinierte Musik des Belgiers – und danach hören sie im Werk Bachs mehr als zu Beginn.“

Die Kritik war bereits von Anfang an begeistert: „Ihre technisch immer souveräne und musikalisch immer intelligente und spannende [Bach]-Interpretation ist schlichtweg unangreifbar. Aber dieser Ysaÿe begeistert mich: Hier kommt zu der technischen und musikalischen Virtuosität der Geigerin eine neue Ebene hinzu: die der Klangfarbe. Zwischen leuchtender Brillanz und schattenhaftem sotto voce, zwischen lyrischem Cantabile und schreiendem Furioso liegt nur ein Hauch – blitzschnell schaltet Weithaas um und lässt Ysaÿe dabei zu einem expressionistischen Gemälde werden“ (SWR 2 zu Vol. 1). Und die Süddeutsche Zeitung urteilte bereits bei der zweiten CD: „eine großartige Bach-Ysaÿe-Edition.“

2012 begann Antje Weithaas ihr als Trilogie angelegtes Bach-Ysaÿe-Projekt. „Ich bin sehr dankbar, dass ich mich so viele Jahre so intensiv mit diesen beiden wichtigen Violin-Solo-Werken beschäftigen konnte, in aller Ruhe. Wer hat schon dieses Privileg?!“

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